Kraft der Gedanken: Wiederholungsprüfung

von Myra Fall | Hörprobe

Am Ende der siebten Klasse musste ich eine Wiederholungsprüfung in Englisch absolvieren. Vor diesem Test hatte ich enorme Angst. Ich kann mich noch sehr gut an diesen Tag erinnern. Damals lastete sehr viel Druck auf meinen Schultern. Die Prüfung war ausschlaggebend, ob ich in die achte Klasse aufsteigen durfte oder nicht.

Zu dieser Situation kam es deswegen, da ich mich während des Schuljahres aufgegeben hatte. Ich verlor den Glauben an mich SELBST. Dies geschah, weil ich den folgenden Aussagen meines Umfeldes Glauben schenkte: „Deine Aussprache ist grauenhaft. Ein Volksschüler kann besser Englisch als du! Du wirst in diesem Fach scheitern!“

Diese Worte demotivierten mich und raubten mir meinen Glauben. Denn ich ließ sie zu. Ich nahm jedes dieser Worte sehr ernst. Schritt für Schritt sollten sie sich in meinen Gedanken festsetzen. Und als dies geschah, kam ich zu folgender Überzeugung: „Ich werde in Englisch scheitern!“ Diese Aussage ging mir nun ständig durch den Kopf.

Heute weiß ich, was in diesem Moment geschah. Ich richtete meine Gedanken unbewusst auf das Scheitern, anstelle auf das Bestehen der Prüfung. Und so sollten sich diese Worte immer wieder aufs Neue bewahrheiten. Ich schrieb eine schlechte Note nach der anderen.

Ab und zu begann ich, mich gegen das Scheitern aufzubäumen. Dabei versuchte ich, mich durch die folgenden Worte zu motivieren und zum Lernen zu bewegen: „Ich muss mich auf die englische Sprache konzentrieren. Ich muss Englisch lernen!“ Doch schon bald sollte das „Ich muss“ das Gefühl eines Zwangs in mir auslösen. Und als dies geschah, blockierte ich.

Ich verlor meine Lockerheit. Ich entwickelte eine regelrechte Abneigung gegenüber der Fremdsprache. Die Spitze des Eisbergs erreichte ich, nachdem mir nur noch folgende Worte in den Sinn kamen: „Ich hasse Englisch.“ Diese Worte waren das Zeichen dafür, dass ich einen Kampf mit mir SELBST auszutragen hatte.

Doch anstatt mich der Situation zu stellen, gab ich mich auf. Aus meiner Sicht war Gegenwehr sinnlos geworden. Denn egal, welchen Aufwand ich für eine gute Note betrieb, der Erfolg blieb aus. Als ich dies erkannte, hörte ich auf, meine Hausaufgaben zu machen, für den Vokabeltest zu lernen und aktiv am Unterricht teilzunehmen. Ich stellte das Lernen ein.

Durch diese Handlungsweise verschlimmerte ich meine Lage. Ich erhielt immer mehr schlechte Noten. Und als dies geschah, wurde meine Angst, zu versagen, größer. Das eine ergab das andere. Heute ist mir bewusst, was ich dank dieser Situation erfahren durfte. Ich lernte dadurch, den folgenden Leitsatz zu begreifen:

Alles, was ich mir vorstelle, wird wahr

 

Zum ersten Mal in meinem Leben wurde ich mit der negativen Gedankenspirale konfrontiert. Doch damals war mir unklar, wie ich mich daraus befreien konnte. Schließlich fiel es mir zu diesem Zeitpunkt schwer, den Wald vor lauter Bäumen zu sehen. Heute kenne ich einen möglichen Weg. Ich würde meine Gedanken wie folgt auszurichten:

Ich will die Prüfung bestehen!

Dieser Gedanke hätte dazu geführt, dass ich die Prüfung bestehe. Davon bin ich heute überzeugt. Denn dieser Gedanke hätte den Denkprozess in eine andere Richtung gelenkt. Als Nächstes wäre ich in mich gegangen und hätte begonnen, die Situation aus der Entfernung zu betrachten. Durch die Distanz wäre ich in der Lage gewesen, die folgende Frage zu beantworten:

Was muss ich tun, damit ich die Prüfung bestehe?

Durch diese Frage hätte ich meinen Blick vom Scheitern abgewandt und mich auf den Erfolg konzentriert. Mir wären Möglichkeiten eingefallen, um an mein Ziel zu kommen. Daraus hätte ich die nötige Kraft gewonnen, die für mein Vorhaben nötig gewesen wäre. Ich hätte die Einstellung zur Sache verändert und die folgenden Worte sagen können:

Ich schaffe es.

Ich wäre meinem Vorhaben gegenüber positiv eingestellt gewesen. Doch damals richtete ich meine Aufmerksamkeit ausschließlich auf die Worte: „Ich werde scheitern! Meine Englisch-Lehrerin hat es auf mich abgesehen.“ Von diesen Worten war ich wie besessen. Und sie sollten sich immer wieder aufs Neue bestätigen.

Vor allem die folgende Geschichte sollte ich als Beweis auffassen, dass es meine Lehrerin tatsächlich auf mich abgesehen hatte. Damals passierte Folgendes: Es war der Tag, an dem wir unsere letzte Schularbeit vor den Sommerferien zurückbekamen. Das Ergebnis sollte ausschlaggebend dafür sein, in welche Richtung sich mein Leben entwickeln würde.

Konnte ich die Stufe bestehen? Oder musste ich nach den Sommerferien in die Wiederholungsprüfung? Vor diesen beiden Fragen stand ich und war dementsprechend nervös. Mein Herz raste, als sich meine Englisch-Lehrerin an mich wandte, um mir meine Schularbeit zurückzugeben.

Nach einer kurzen Pause sagte sie folgende Worte zu mir, die mir ewig in Erinnerung bleiben sollten: „Michael. Deine Arbeit weist diesmal nur wenige Fehler auf. Doch leider hast du das Thema verfehlt. Deshalb bekommst du nur ein Ungenügend!“ Als ich dieses Ergebnis erfuhr, war ich sehr traurig. Doch ich konnte es nachvollziehen. Zu jener Zeit wurde eine Themaverfehlung mit Ungenügend bewertet.

Was danach folgen sollte, überstieg allerdings meinen geistigen Horizont. Im gleichen Atemzug wandte sich meine Englisch-Lehrerin zu meiner Sitznachbarin und sprach: „Natascha, Du hast ebenfalls das Thema verfehlt. Aber du bekommst ein Ausreichend!“

Insgeheim freute ich mich für Natascha, dass sie eine gute Note erhalten hatte. Doch wie sollte ich mit der Aussage umgehen? Aus meiner Sicht ist eine Themaverfehlung eine Themaverfehlung. Wie kann die Note einmal ein Ausreichend und das andere Mal ein Ungenügend sein?

Diese Fragen gingen mir durch den Kopf. Sie lösten Verwirrung in mir aus. Mir war unklar, mit welchem Maß in dieser Situation gemessen wurde. Heute ist mir bewusst, was ich in dieser Situation erlernen durfte. Dank dieses Ereignisses konnte ich den folgenden Leitsatz begreifen:

Miss mit gleichem Maß

 

In dieser Situation fühlte ich mich ungerecht behandelt. Es entstand der Eindruck in mir, dass die Benotung einer Schularbeit reine Willkür und Auslegungssache sei. Ich sah mich als Opfer. Und vorerst sollte ich in dieser Rolle verharren. Heute würde ich anders handeln. Ich würde nach dem folgenden Leitsatz vorgehen:

Das Schicksal SELBST in die Hand nehmen

 

Dies tat ich. Ich verbrachte nach dieser Niederlage die Sommerferien damit, mich auf die Wiederholungsprüfung vorzubereiten. Einmal in der Woche ging ich zu einer Nachhilfe-Lehrerin, um meine Mängel aufzuarbeiten. Am Anfang hielt ich diesen Schritt für ein hoffnungsloses Unterfangen. Doch mit der Zeit sollten sich Erfolge einstellen, da ich den folgenden Leitsatz beherzigte:

Übung macht den Meister

 

Der Lernerfolg ließ mich erkennen, dass mein Schicksal in meiner Hand lag. Ich schöpfte Mut und begann, wieder an mich zu glauben. Dies sollte sich in den folgenden Worten zeigen:

Ich schaffe es.

Dank dieser Überzeugung schaffte ich es, die negative Gedankenspirale zu durchbrechen. So begab ich mich in den positiven Kreis. Aus diesem sollte ich Kraft für die bevorstehende Prüfung schöpfen. Schließlich war ich guter Dinge und sah seit langem wieder ein Licht am Horizont.

Doch je näher der Tag der Wahrheit rückte, desto angespannter wurde ich. Die Nervosität hatte ihren Ursprung in den folgende Fragen: „Habe ich alles für die Wiederholungsprüfung gelernt? Bin ich optimal darauf vorbereitet? Wie wird mir meine Lehrerin gegenübertreten?“

Diese Fragen beunruhigten mich. Ich sah darin eine mögliche Gefahr, die auf mich zukommen konnte. Im schlimmsten Fall könnte diese sogar zu meinem Scheitern führen. Diese Tatsache wurde mir in diesem Moment bewusst. Daher ging ich in mich und stellte mir die folgende Frage:

Was kann ich tun, damit ich Ruhe bewahre?

Darüber dachte ich in diesem Moment nach. Meine Antwort sollte ich schließlich im Glauben finden. Während ich Gott nun meine komplette Aufmerksamkeit schenkte, merkte ich, wie sehr mich das Gebet beruhigte. Ich erzählte unserem Schöpfer alles, was mich in diesem Moment belastete. Ich redete mir meinen Sorgen und Ängste von der Seele.

So erlangte ich die nötige Stärke für mein Vorhaben. „Lieber Gott, bitte gib mir Kraft, um die morgige Prüfung zu schaffen. Stehe mir in dieser Stunde bei.“ Diese Worte richtete ich an den Herrn.

Danach überlegte ich mir, welche Frage ich gern zur Nachprüfung bekommen würde. Als Antwort sandte ich den folgenden Gedanken aus:

Ich will zum Thema „Titanic“ geprüft werden!

Mit diesem Gedanken schlief ich ein. Am nächsten Morgen war es soweit. Die Wiederholungsprüfung stand bevor. Am Vormittag sollte der schriftliche Teil und am Nachmittag der mündliche Teil des Tests stattfinden. Doch die schriftliche Arbeit verpatzte ich. Sie wurde schlecht benotet. Als ich das Ergebnis erfuhr, war ich traurig und enttäuscht.

Sofort fielen mir wieder die Worte aus der Vergangenheit ein: „Du bist zu dumm für die Sprache. Jetzt hast du es schwarz auf weiß. Du bist gescheitert! Alle Mühen waren umsonst.“ Diese Gedanken spielten sich in meinem Kopf ab und zogen mich wie ein Sog in die Tiefe. Ich tauchte wieder langsam ein in die negative Gedankenspirale. Und während ich darin versank, spürte ich, wie mich die Dunkelheit gefangen nahm. In diesem Moment fühlte ich mich leer und ausgebrannt. Meine Welt brach zusammen. Ich hatte den Eindruck, dass für mich alles verloren war.

Doch wie aus dem Nichts tauchten plötzlich folgende Sätze meines Vaters in meinem Kopf auf. „Aufgeben tust du einen Brief. Ein Fußballspiel ist erst dann zu Ende, wenn der Schlusspfiff ertönt. Erst dann steht fest, wie das Duell ausgegangen ist. Es liegt somit an dir, wie es endet. Doch trage immer deinen Teil zum Spiel bei.“

Diese Sätze ließ ich in mir wirken. Sie waren es schließlich, die mich an den folgenden Leitsatz erinnerten:

Die Hoffnung stirbt zuletzt

 

Dank dieses Leitsatzes keimte ein winziger Funken Hoffnung in mir auf. Denn Fußball lehrte mich, dass man jedes Spiel drehen kann. Das Einzige, was ich zu tun hatte, war, meinen Teil zum Spiel beizutragen. Daher fiel mir in diesem Moment der folgende Gedanke ein:

Ich will das Spiel drehen!

Diese Worte waren es, die schließlich den Funken Hoffnung in mir verstärkten. Nun galt es, diesen Funken am Leben zu erhalten. Deswegen erinnerte ich mich an positive Ereignisse aus meinem Leben. Aus diesen sollte ich Mut und Kraft für meinen bevorstehenden Weg gewinnen. Der Funke hatte ein Feuer in mir entfacht. Dieses erhellte mir nun den Weg.

Ich sah der Prüfung wieder positiv entgegen. Das Licht hatte die Dunkelheit verdrängt. Es lag an mir, diesen positiven Zustand aufrechtzuerhalten. Daher konstruierte ich in meinem Kopf das folgende Sinnbild: „Ein Theaterstück ist erst dann zu Ende, wenn der letzte Vorhang fällt!“ Dank dieses Sinnbildes konnte ich die folgenden Worte sagen:

Ich bin bereit.

Ich war bestens gerüstet für den zweiten Akt des Theaterstückes. Ich wusste genau, was ich in dieser Situation zu tun hatte. Denn gedanklich war ich die Prüfung tausende Male in meinem Kopf durchgegangen. Jedes Gedankenspiel sollte mich immer zu ein und demselben Ergebnis führen.

Daher fasste ich für die Prüfung den folgenden Entschluss:

Ich will reden, reden und nochmals reden!

Ich will ruhig bleiben, egal was passiert!

In diesen Gedanken sah ich meine Chance. Am Nachmittag betrat ich frei von Angst und Selbstzweifel den Prüfungsraum. Ich war gespannt, was auf mich zukommen würde. Zu meiner Freude wurde mir eine Frage zum Thema „Titanic“ gestellt. Genauso, wie ich es am Vortag gewünscht hatte.

Diese Frage stimmte mich fröhlich und verlieh mir zusätzliche Kraft, da ich wusste, dass ich sie fehlerfrei beantworten konnte. Ich atmete tief ein. Und ich atmete tief aus. Danach begann ich, langsam und ruhig die Frage des Prüfungsvorsitzenden zu beantworten. Mit jedem Wort, das ich sprach, wuchs mein Selbstvertrauen. In diesem Moment konnte ich sagen:

Ich bin stolz auf mich.

Aus diesen Worten schöpfte ich zusätzliche Kraft. Ich spürte innerlich, wie meine Augen zu strahlen begannen. Zum ersten Mal konnte ich flüssig sprechen. Die Worte sprudelten wie ein Wasserfall aus mir heraus. Ich hatte ein gutes Gefühl bei der Sache. Verstärkt wurde diese Emotion durch die folgende Erkenntnis, die in diesem Moment durch meinen Kopf ging:

Ich bin gut.

Diese Worte beschrieben meine Leistung am besten. Ich glaubte fest daran, die Prüfung zu bestehen. Das meinte ich, auch in den Augen meines Prüfungsvorsitzenden zu erkennen. Ich fühlte in diesem Moment, dass ich wirklich gut war. Schließlich beherzigte ich in dieser Situation den folgenden Leitsatz:

Halte an deinem Verhalten fest

 

Ich redete und blieb dabei ruhig und gelassen. Ich setzte all das um, was ich mir für die Prüfung vorgenommen hatte. Doch dagegen schien meine Englisch-Lehrerin etwas unternehmen zu wollen. Als sie erkannte, dass meine Leistung ausreichend sein würde, begann sie mich während des Sprechens immer häufiger zu unterbrechen.

Sie stellte mir Zwischenfragen, die ich vorerst souverän beantworten konnte. Doch dann passierte es. Es kam ein Einwurf, der mich für einen kurzen Augenblick aus dem Konzept brachte. Ich war verunsichert. Ich wurde still.

In dieser Stille spürte ich, wie Zweifel in mir aufkeimten. Diese wurden durch folgende Fragen in meinem Kopf hervorgerufen: „Was meint meine Lehrerin damit? Haben wir diese Frage im Unterricht durchgenommen? Hab ich vergessen, die Antwort zu lernen?“ Die Verunsicherung sollte schließlich dazu führen, dass ich von meinem Vorhaben abkam. Ich hörte vorerst auf, zu reden.

Jetzt war es um mich geschehen. Innerlich baute sich Druck in mir auf. Dadurch ging meine Lockerheit verloren. Was sollte ich tun? Würde ich weiterhin schweigen, war ich zum Scheitern verurteilt. Das wusste ich. Doch die Antwort kannte ich nicht. Nach langem Überlegen kam ich zu dem Entschluss, dass wir die Frage im Unterricht ausgelassen hatten.

Diesen Entschluss wollte ich nun der Lehrerin mitteilen. Doch sie kam mir zuvor. Sie sagte zu mir: „Michael, was ist los? Du weißt doch, dass wir die Frage im Unterricht durchgenommen haben. Sie ist ganz einfach zu beantworten.“ Während sie diese Feststellung tätigte, lächelte sie mich an. Dadurch geriet ich völlig aus dem Konzept. Ich war unfähig, noch ein Wort zu sagen.

Ab diesem Zeitpunkt befand sich das Gespräch auf einer schiefen Ebene. Die Prüfung wurde zum reinsten Albtraum. Meine Lehrerin beharrte darauf, eine Antwort zu erhalten. Alles, was sie danach noch wissen wollte, stand in Bezug zu dieser vorhergehenden Frage. So brachte sie mich zum Verstummen. Und ich schwieg vor mich hin.

Nach der Prüfung fragte ich einen Klassenkameraden Folgendes: „Haben wir diese Frage im Unterricht durchgenommen?“ Er antwortete mir mit einem klaren: „NEIN!“ Ich musste die siebte Klasse wiederholen. Doch diese Entscheidung traf ich SELBST. Mein Wunsch war es, in der Schule zu bleiben.

Hätte ich die Schule gewechselt, dann wäre es mir erlaubt gewesen, in die achte Klasse aufzusteigen. Das Ganze klingt abstrus, entspricht jedoch der Wahrheit. Das war deswegen möglich, da bei der Lehrer-Konferenz, die über mein SEIN und NICHT SEIN entscheiden sollte, die Schulpsychologin fehlte.

Aufgrund dieses Formfehlers hätte ich in einer anderen Schule in die achte Klasse wechseln können. Doch ich entschied mich für das Wiederholen. Ich wollte unbedingt weiter meine Schule besuchen und bei meinen Freunden bleiben. Ich wollte unbedingt in dieser Schule das Abitur machen.

Im Nachhinein betrachtet, sollte das Wiederholen der siebten Klasse einen Sinn ergeben. Doch diesen erkannte ich erst später. Denn in der neuen Klasse lernte ich meine erste Freundin Elena kennen. Dank dieses Erlebnisses konnte ich lernen, den folgenden Leitsatz zu begreifen:

Alles wendet sich im Leben zum Guten

 

Jetzt hast du einen groben Einblick darüber bekommen, welche persönlichen Erfahrungen ich mit unseren pädagogischen Erziehungseinrichtungen machen durfte. Ich lade jeden Menschen herzlich ein, sich seine eigene Meinung über unser Schulsystem zu bilden. Jeder soll für sich bestimmen, was er daraus gewinnen kann.

Im Anschluss an diese Geschichte gebe ich dir nun meine Gedanken preis, die ich aussandte, bevor ich meine Freundinnen kennenlernte. Die Beziehungen zu meinen Partnerinnen waren für meinen persönlichen Werdegang enorm wichtig. Dank jeder einzelnen kann ich heute die folgenden Worte sagen:

Ich bin der, der ich bin.

Und so sandte ich damals folgende Gedanken aus:
Bei Elena dachte ich:

Ich will eine Freundin, mit der ich meine ersten Liebeserfahrungen machen kann!

Bei Tina dachte ich:

Ich will eine Freundin, die ähnliche Eigenschaften aufweist wie Elena!

Bei Alex dachte ich:

Ich will eine Freundin, mit der ich gemeinsam Weihnachten verbringe.

Ich will dieses Fest als Familie feiern!

Bei Birgit dachte ich:

Ich will eine Freundin, mit der ich den besten Sex meines Lebens habe!

All diese Wünsche erfüllten sich. Im Verlauf des Buches gehe ich näher auf meine Partnerinnen ein. Den Gedanken, den mir die Begegnung mit Birgit brachte, muss ich noch entschlüsseln. Ich erinnere mich daran, dass ich Liebe damals folgendermaßen definierte:

Den besten Sex will ich mit der Liebe meines Lebens haben!

Dieses Rätsel muss ich noch lösen. Das Einzige, was ich bereits weiß, ist, dass ich dank der Begegnung mit Birgit in der Lage bin, dieses Buch zu schreiben:

Der vergessene Weg zur vollkommenen Liebe

 

An dieser Stelle möchte ich mich bei all meinen Partnerinnen für die einzigartigen Begegnungen herzlich bedanken.

Was lehrt dich die Geschichte?
Wie passt die Geschichte in dein Leben?
Kannst du dich noch an den Gedanken erinnern, den du vor deiner ersten Beziehung ausgesandt hattest?
Nimmst du deine Gedanken bewusst wahr?
Besteht eine Ähnlichkeit zu deinem Leben?
Was hältst du von Erziehung?
Was hältst du von Bewertungen?

Gehe in dich und denke in Ruhe über diese Fragen nach. Lasse deinen Gedanken freien Lauf und nimm dir für die Beantwortung so viel Zeit, wie du brauchst. Sei dabei ehrlich zu dir SELBST.

Wenn sich aus einer Frage weitere ergeben, dann halte diese ebenfalls in deinem Tagebuch fest. Du wirst auf alles eine Antwort bekommen, die du dir schließlich SELBST geben wirst.

Als Nächstes gebe ich dir ein Beispiel aus meinem Leben, wie aus meiner Sicht die Bestellung beim Universum funktioniert.

Ende Leseprobe 2

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Leseprobe 1

Über Myra Fall

Leseprobe 3

Sichtweise-Jugend

Leseprobe 4

Der Tag der Trennung

Leseprobe 5

Entstehung dieses Buches

Leseprobe 6

Das Leben leben

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