Die letzten Monate hatte ich mich gedanklich mit dem Neubeginn beschäftigt. Ich hatte mich auf diesen Tag und diese Situation vorbereitet und auf dieses Ereignis eingeschwungen. Doch nun galt es, meine Gedanken in die Tat umzusetzen. Daher ging ich in mich und stellte mir wieder die Frage:

Was will ich?

Und die Antwort auf diese Frage lautete:

Ich will ein Buch über die Liebe schreiben!

Dieser Wunsch war nach wie vor tief in meinem Herzen verankert. Das Vorhaben löste ein positives Gefühl in mir aus. Dank meiner Ägyptenreise wusste ich, dass ich meinem Gefühl vertrauen kann.

Und so sollte es geschehen. Ich machte diesen Gedanken zu einem Teil meines Lebens. Ich ließ ihn zu. Ich schenkte ihm meine volle Aufmerksamkeit. Dabei nahm der Gedanke immer mehr Platz in meinem Leben ein. Er dehnte sich aus.

Heute weiß ich, was ich durch diesen Prozess lernen konnte. Ich lernte, Ziele für mein Leben zu definieren und eine Situation aus mehreren Perspektiven zu betrachten. Ich lernte außerdem, an mein Vorhaben zu glauben. Heute erinnern mich folgende Worte an diese Zeit:

Ich halte an meinem Ziel fest.

Diese Worte waren damals enorm wichtig für mich. Denn sie gaben mir den notwendigen Halt. Sie schenkten mir die Sicherheit, das Richtige zu tun. Aus diesen Worten schöpfte ich schließlich meine Kraft, um das Buchvorhaben zu verwirklichen. Und so begann ich, mein Ziel zu definieren. Ich stellte mir folgende Fragen:

Was will ich mit dem Buch erreichen?
Wovon soll das Buch handeln?
Wie soll das Buch geschrieben sein?
Welche Erzählform wähle ich?
Was will ich mit dem Buch bezwecken?

All diese Fragen gingen mir durch den Kopf. Und ich schrieb folgende Antworten nieder:

Ich will in diesem Buch das Zusammenspiel zwischen Gedanken, Worten und Taten abbilden!

Ich will den Begriff „vollkommene Liebe“ anhand meiner Geschichte erklären!

Ich will, dass dieses Buch zum Nachdenken anregt!

Ich will, dass dieses Buch in seiner Art und Weise einzigartig ist!

Ich will, dass dieses Buch von Menschen für Menschen geschrieben ist!

Ich will, dass dieses Buch allumfassend ist!

All diese Gedanken kamen mir in den Sinn. Und ich wollte sie alle in meinem Buch realisieren. Nun war es meine Aufgabe, diese Gedanken in die richtigen Worte zu kleiden. Mir wurde bewusst, dass ich den Inhalt in besonderer Weise gestalten musste.

Doch bevor ich eine Entscheidung treffen konnte, wollte ich die Ungereimtheiten beseitigen. Denn nur so war es mir möglich, eine weise Entscheidung zu treffen. Im nächsten Schritt machte ich mir Gedanken über den Inhalt des Buches. Dabei kristallisierten sich fünf Kapitel heraus.

Tatsächlich gibt es nun fünf Kapiteln. Jedes kann für sich alleine stehen und trägt seinen Teil zum Gesamten bei. Das war mir wichtig, als ich das Buch schrieb. Ich habe versucht, ihm einen tiefergehenden Sinn zu geben. Daher möchte ich, dass du dir an dieser Stelle Gedanken zu folgenden Fragen machst:

Was erkennst du im Kapitel „Vor-Wort“?
Was erkennst du im Kapitel „Sicht-Weise“?
Was erkennst du im Kapitel „Vollkommene Liebe“?
Was erkennst du im Kapitel „Sein – Haben – Sein“?
Was erkennst du im Kapitel „Das Leben leben“?
Was erkennst du in den Schriftschnitten?
Was nimmst du für dein Leben mit?
Was ist für dich der Sinn dieses Buches?

Gehe in dich und denke in Ruhe über diese Fragen nach. Lasse deinen Gedanken freien Lauf und nimm dir für die Beantwortung so viel Zeit, wie du brauchst. Sei dabei ehrlich zu dir SELBST.

Wenn sich aus einer Frage weitere ergeben, dann halte diese ebenfalls in deinem Tagebuch fest. Du wirst auf alles eine Antwort bekommen, die du dir schließlich SELBST geben wirst.

Mit all diesen Fragen setzte ich mich auseinander. Aus meiner Vergangenheit wusste ich jedoch, dass mich zu viele davon von meinem Ziel abbringen und verunsichern würden. Daher musste ich einen Weg finden, wie ich mich vor zu vielen Fragen schützen konnte.

In der Abgrenzung sah ich die Lösung. Denn ich wusste aus der Vergangenheit, dass diese Probleme eintreten würden. Jeder Mensch hat seine eigene Sicht der Dinge. Die Frage war nur, wie ich mit den Worten und Meinungen aus meinem näheren Umfeld umging.

Schenke ich den Worten zu viel Beachtung, laufe ich Gefahr, dass ich mein eigenes Vorhaben aus den Augen verliere. Dann wäre mein Projekt gefährdet. Schenke ich hingegen den Worten von außen zu wenig Bedeutung, so laufe ich Gefahr, wesentliche Punkte für mein Projekt zu überhören. So begriff ich den folgenden Leitsatz:

Alles mit Maß und Ziel

 

Für mich war wichtig zu erkennen, welche Worte welche Bedeutung für mein Vorhaben darstellten. Handelte es sich um konstruktive oder destruktive Aussagen? Diesen Unterschied musste ich lernen, zu erkennen. Daher sandte ich diesen Gedanken aus:

Ich will den Unterschied erkennen!

Und so sollte es sein. Behilflich war mir dabei der folgender Leitsatz:

Weniger ist mehr

 

Dank dieser Aussage betrachtete ich jeden Satz für sich alleine und schenkte jedem gleich viel Aufmerksamkeit. Ich behandelte jeden Satz gleich. So überprüfte ich sorgfältig, welche Bedeutung die Worte für mein Leben hatten. Dank dieser Vorgehensweise fiel es mir leicht, die konstruktiven Worte von den destruktiven zu unterscheiden.

So lernte ich den Umgang mit folgenden Worten kennen: Ein Buch schreibt man nebenbei! Das Buch ist uninteressant für andere! Das Buch ist ein Schwachsinn! Das Buch ist nur für dich! All diese Sätze hätten mich früher beunruhigt und von meinem Vorhaben abgebracht. Doch in diesem Moment konnte ich sagen:

Ich kenne meine Grenzen.

Es war wichtig, meine Grenzen zu kennen. So war es leicht für mich, zu unterscheiden, ob es sich um meine Probleme oder um die meines Umfeldes handelte. Ängste wollte ich bewusst vermeiden, denn ich wusste, dass sie mein Vorhaben zum Stillstand bringen würden.

Heute weiß ich, dass Ängste hemmen. Sie hindern mich am Fortkommen. Ich musste einen Weg finden, wie ich mit ihnen umgehen konnte. So sandte ich den Gedanken aus:

Ich will meine Ängste besiegen!

Und so sollte es geschehen. Ich lernte das Wechselspiel zwischen In-sich-Gehen und Aus-sich-Gehen kennen.

Heute weiß ich, wann ich in mich gehen muss. Der Zeitpunkt ist dann gekommen, wenn ich merke, dass ich den Zustand der Ruhe und Gelassenheit verliere. Der Verlust ist ein Zeichen für mich, dass ich mich in einem Lernprozess befinde. Dann sende ich folgenden Gedanken aus:

Ich will ruhig werden!

Und so soll es geschehen. Ich gehe in mich und überprüfe sorgfältig, was mich aus meiner Bahn geworfen hat. Kenne ich den Grund, dann kann ich das nächste Mal in einer ähnlichen Situation anders reagieren. Ist mir hingegen der Grund nicht bewusst, dann werde ich in einer ähnlichen Lage wieder emotional reagieren. Heute kenne ich die Bedeutung des Leitsatzes:

Auf eine Aktion folgt eine Reaktion

 

Daher ist es aus meiner Sicht wichtig, dass ich mir Dinge bewusst mache. Ich muss über mich SELBST Bescheid wissen. Nur dann kann ich auch bewusste Handlungen vornehmen. Deswegen gehe ich erst dann aus mir heraus, wenn ich folgende Worte von mir sagen kann:

Ich bin ruhig und gelassen.

Diese Worte sind ein Zeichen für mich, dass ich in meiner Mitte bin. Ist das der Fall, bin ich auch in der Lage, weise und wohl durchdachte Entscheidungen zu treffen. Und so handelte ich auch bei meinem Buchprojekt. Erst als ich alles durchdacht hatte, konnte ich sagen:

Ich treffe eine Entscheidung.

Und die Entscheidung lautete: Ich schreibe das Buch! Ganz egal was passiert. Ich gehe den Weg vom Anfang bis zum Ende. Ich vertraue dabei in die Kraft Gottes sowie in meine Fähigkeiten. Ich glaube an das Gute. Diese Sätze spulte ich täglich wie ein Mantra ab. Aus ihnen schöpfte ich die Kraft für mein Vorhaben.

Durch meine Gedanken schuf ich ein klares Bild. Ich visualisierte sozusagen mein Ziel und hielt es vor meinem geistigen Auge fest. So machte ich mein Vorhaben zu einem fixen Bestandteil in meinem Leben. Danach konnte ich folgende Worte sagen:

Ich gehe meinen Weg.

Ich gehe diesen Weg bis zum Ende. Denn nur am Ziel sehe ich, was ich tatsächlich erreicht habe. Und das wollte ich wissen. Für mich ist dieses Buch Beweis dafür, dass ich alles im Leben erreichen kann, was ich mir vorstelle. Mit diesem Projekt möchte ich mir SELBST beweisen, dass der folgende Leitsatz Gültigkeit in meinem Leben hat:

Alles, was ich mir vorstelle, wird wahr

 

Am Anfang erschuf ich das Buch in meinen Gedanken. Durch das Nachdenken tauchte ich immer tiefer in die Materie ein. Ich erkannte einen Weg, wie ich mein Vorhaben in die Tat umsetzen konnte. Ein Bild begann sich, zu formen. Dabei begriff ich den folgenden Leitsatz:

Der Geist formt die Materie

 

Dann wurde ich SELBST aktiv. Ich begann, meine Gedanken niederzuschreiben. Und mit jeder Zeile, die ich zu Papier brachte, wuchs das Buch. Je öfter ich daran arbeitete, desto rascher entwickelte und verbesserte sich mein Schreibstil. So lernte ich, auch den folgenden Leitsatz zu begreifen:

Übung macht den Meister

 

Durch das häufige Schreiben entwickelte sich meine persönliche Herangehensweise und die Art, wie ich meine Worte formulierte. Dabei sandte ich folgenden Gedanken aus:

Ich will einen Stil entwickeln, der einzigartig ist!

Und so sollte es geschehen. War mein Stil anfänglich ganz anders, bildete sich der, den du jetzt liest, erst über Monate heraus. Das Buch wuchs allerdings langsamer, als geplant. Denn mein Gedanke lautete damals folgendermaßen:

Ich will das Buch innerhalb eines Jahres schreiben!

Das war mein Plan. Ich begann mit dem Schreiben am 8. März 2012 und legte die Fertigstellung auf den 6. April 2013. Solange gab ich mir Zeit, an dem Buch zu arbeiten.

Nachdem sich allerdings mein Stil erst beim Schreiben entwickelte, musste ich am Ende das gesamte Buch überarbeiten. Vor dieser Arbeit und diesem Aufwand hatte mich Matthias, den ich auf einer Party kennenlernte, gewarnt. Er lektorierte das erste Kapitel. Seine Tipps arbeitete ich in das Buch mit ein. Dank ihm begriff ich den folgenden Leitsatz:

Ich werde es erst wissen, wenn ich angekommen bin

 

Erst, als ich mit dem Prozess der Überarbeitung fertig war, wusste ich, wie viel Aufwand tatsächlich hinter dem Schreiben eines Buches steckt. Das Positive an der Sache ist, dass jedes weitere Werk weniger Zeit in Anspruch nehmen wird. Denn meinen Schreibstil habe ich gefunden. Ihn behalte ich bei. So kann ich selbstbewusst folgende Worte sagen:

Ich weiß es.

Mit all diesen Prozessen musste ich mich erst vertraut machen und sie mir aneignen. Dafür brauchte ich viel Ruhe und Geduld. Nur durch das aktive Tun entwickelte ich mich weiter. So wurde aus dem anfänglichen Probieren Routine. Heute kenne ich das Vorgehen. An diese Entwicklung erinnert mich der folgende Leitsatz:

Fleiß hat seinen Preis

 

Und so wurde mir Folgendes bewusst: Je intensiver ich das Vorhaben durchdenke, desto mehr Menschen finden Gefallen daran. Davon bin ich überzeugt. So können sich viele mit meiner Geschichte identifizieren und werden aufgrund dessen Parallelen zu ihrem eigenen Leben erkennen.

Genauso war es gedacht. Meine Geschichte soll dich dabei unterstützen, dein Leben SELBST zu meistern. Die Macht trägst du in dir. Du musst nur an dich glauben. Verlierst du den Glauben, dann schlage in diesem Buch nach. Es soll dir dabei helfen, zurück auf deinen Weg zu finden.

Genau diese Vorgehensweise wählte ich ebenso für mich. Auch ich benötigte gedankliche Konstrukte, damit ich an meinem Ziel festhalten konnte. So erschuf ich unter anderem den Autorennamen Myra Fall. Wie du bereits weißt, war dieses Konstrukt enorm wichtig für mich. Denn es schütze mich vor den Worten: Das musst du anders sagen!

Diese Worte hatte ich immer wieder in meiner Kindheit gehört. Sie waren ausschlaggebend dafür, warum ich Sätze immer wieder aufs Neue formulierte. Zumindest tat ich das als Person Michael Franek. Unter dem Pseudonym Myra Fall fühlte ich mich sicher. Denn ich hatte das Pseudonym folgendermaßen definiert:

Ich will, dass Myra Fall alles schreiben kann, was er denkt!

So erschuf ich ein gedankliches Konstrukt, das mich vor den Worten beschützte. Jeder Mensch kann sich so auf eine spielerische Art und Weise programmieren. Denn jeder erschafft sich durch seine Gedanken seine Welt. So kann ich heute selbstbewusst folgende Worte sagen:

Ich bin Schöpfer meiner Welt.

Für den Fall, dass mich während meines Vorhabens Angst übermannt, erschuf ich ebenfalls ein Gedankenkonstrukt. Auch das war wichtig für mich. Denn die Reaktion meiner Eltern war mir bekannt. Ich wusste, dass sie ihre Ängste auf mich übertragen würden. Daher entwickelte ich ein Kraftlied und definierte es so:

Das Lied soll mir Kraft geben!

Das Lied soll mir die Angst nehmen!

Das Lied soll mich beruhigen!

Das Lied soll mich zu meiner Mitte führen!

Das Lied soll mir Vertrauen geben!

Das Lied soll mir Mut machen!

Das Lied soll mein persönlicher Wegbegleiter sein!

Durch diese Definition entstand schließlich folgende Textzeile:

And I said: Stay – through the rain.
Watch the love – call my name!
Stay, stay this way – this way.
And I said: Stay – through the rain.
I love – that way.
Stay, stay this way – this way.

Diese Zeilen sang ich rauf und runter. Durch das ständige Wiederholen stellte ich einen Trancezustand her. Dadurch entstand in mir das Gefühl der Ruhe und Gelassenheit. Danach war ich wieder in der Lage, einen Schritt nach dem anderen zu machen. Ich konnte von mir folgende Worte sagen:

Ich bin ruhig und gelassen.

Diese einfachen Methoden entwickelte ich für mein Vorhaben. Viele davon habe ich mir einfach von meinen Mitmenschen abgeschaut und auf mein Leben abgestimmt. Heute weiß ich, dass diese Methoden funktionieren. Denn ich glaube felsenfest daran.

Genauso habe ich mein Werk unter einem bestimmten Stern geschrieben und ihm damit eine ganz spezielle Mystik mitgegeben. Ich verfasste dieses Buch unter dem guten Stern der Zahl Sieben. Es handelt sich dabei um meine Lieblingszahl, gefolgt von der Drei. Diese beiden Zahlen hatten bereits in meiner Kindheit einen großen Stellenwert.

Doch damals war mir nicht bewusst, warum ich gerade eine Vorliebe zu diesen beiden Zahlen entwickelt habe. Heute ist mir der Grund bekannt. Im Kapitel Numerologie habe ich dir eine Einführung über die mystische Welt der Zahlen gegeben. Jetzt komme ich erneut auf die Numerologie zu sprechen.

Das Buch habe ich auf die Zahl Sieben ausgelegt. Betrachte den Namen Myra Fall und den Buchtitel „Der Weg zum Sein.“ Betrachte den ersten Band „Der vergessene Weg zur vollkommenen Liebe“ und dessen Anfangsdatum. Betrachte das Datum für die Fertigstellung und das Erscheinungsdatum.

Alles in diesem Werk ist auf die Zahl Sieben ausgelegt. Das ist meine Zahl, mein persönlicher Fingerabdruck. Ich habe dem Buch bewusst diese Schwingung mitgegeben. Am Ende soll die Buchtrilogie unter der Zahl 777 geschrieben sein. Die Bedeutung dieser Zahl steht für die göttliche Vollkommenheit.

Am Ende der Trilogie „Der Weg zum Sein“ sollst du die Vollkommenheit erlangt haben. Das ist mein Anliegen. Mein Wunsch ist es, dass du ein friedvolles Leben hier auf Erden führen kannst – frei von Stress, in Ruhe, Frieden und Harmonie. Mein Wunsch ist, dass du folgende Worte von dir sagen kannst:   

Ich bin vollkommen.

Denn jeder Mensch ist vollkommen, auf seine Art und Weise. Diese Erkenntnis erlangte ich während des Schreibens. Mir wurde außerdem bewusst, welche Kraft meine Worte haben. Und die wollte ich anhand einer Nachricht an Birgit überprüfen.

Mein Experiment sah so aus: Ich schrieb Birgit einen Brief mit all meinen Wünschen und Bedenken. Ich war gespannt, ob sich meine Worte in die Realität umsetzen würden. Daher schrieb ich Birgit vor meiner zweiten Reise nach München folgenden Brief:

Liebe Birgit.

Wie geht es dir? Ich habe das Gefühl, dass wir uns immer weiter voneinander entfernen. Egal was ich tue, jede meiner Handlungen bleibt unbeantwortet. Dabei will ich nur einen vernünftigen Umgang und freundlichen Kontakt.

Ich finde, dass wir über alles reden können und eine Ausgrenzung unnötig ist. Mir ist bewusst, dass jeder für sich entscheidet, welchen Menschen er in sein Leben lässt. Doch warum verstößt du mich? Ich denke, es gibt für jede Situation eine Lösung. Diese sollten wir gemeinsam erarbeiten.

Du hast mich damals vor vollendete Tatsachen gestellt. Ich akzeptierte deine Entscheidung. Ich ließ dich gehen und in Frieden ziehen. Doch was passiert, wenn ich dich auf der Straße sehe? Oder in einer U-Bahn? Darf ich dich dann grüßen? Wie soll ich mich dir gegenüber verhalten?

Wenn ich dich bewusst ignoriere, dann würde das für mich einer Verleugnung gleichkommen. Das möchte in auf keinen Fall. Ich will dich grüßen dürfen. Ich will frei von Angst sein. Ich will das Gefühl haben, von dir akzeptiert zu werden.

Ich wünsche dir einen Tag ganz nach deiner Vorstellung.

Alles Liebe, Michi

Ich schickte Birgit diesen Brief, in der Hoffnung, eine Antwort zu erhalten. Doch die Fragen sollten weiter unbeantwortet bleiben. Und so setzte ich mein Buchprojekt fort. Ab und zu ging das Schreiben besser voran, dann wiederum stockte der Entstehungsprozess. Je nachdem, wie ich mich gerade fühlte. An dieser Stelle ersuche ich dich, dir folgende Gedanken zu machen:

Was verstehst du unter Ausgrenzen?
Was verstehst du unter Verleugnen?
Wie wichtig ist dir Verständnis zu schaffen?
Wie ist deine Denkweise?
Legst du dein Augenmerk nur auf eine Seite?
Oder betrachtest du beide Seiten?

Gehe in dich und denke in Ruhe über diese Fragen nach. Lasse deinen Gedanken freien Lauf und nimm dir für die Beantwortung so viel Zeit, wie du brauchst. Sei dabei ehrlich zu dir SELBST.

Wenn sich aus einer Frage weitere ergeben, dann halte diese ebenfalls in deinem Tagebuch fest. Du wirst auf alles eine Antwort bekommen, die du dir schließlich SELBST geben wirst.

Langsam begann ich, mich an mein neues Leben zu gewöhnen. Mittlerweile hatte ich ausreichend Strategien entwickelt, die mich vor einem frühzeitigen Scheitern bewahren sollten. Sie waren perfekt für mein Leben. Zum ersten Mal seit langem fühlte ich mich frei. Ich konnte folgende Worte sagen:

Ich liebe das Leben.

Denn ich fühlte mich sicher, in dem was ich tat. Obwohl für mich ungewiss war, was die Zukunft bringen sollte, trug ich ein unendliches Vertrauen in mir. Ich vertraute mir SELBST. Ich vertraute Gott. Ich vertraute meinen Mitmenschen. Und auf jeden Schritt, den ich für mein Buchvorhaben tat, war ich stolz. Ich konnte folgende Worte sagen:

Ich folge meiner Berufung.

Diese Worte waren Balsam für meine Seele. Zum ersten Mal in meinem Leben fühlte ich mich frei. Und so beschloss ich, eine weitere Reise anzutreten. Die Reise sollte mich abermals nach München führen. Dort wurde mir das Zusammenspiel zwischen Gedanken, Worten und Taten noch deutlicher bewusst.

Ende Leseprobe 5

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Leseprobe 1

Über Myra Fall

Leseprobe 2

Vor-Wort

Leseprobe 3

Sichtweise-Jugend

Leseprobe 4

Der Tag der Trennung

Leseprobe 6

Das Leben leben

Trilogie

Teil 1

Der erste Teil „Der vergessene Weg zur vollkommenen Liebe“ aus der Trilogie der Weg zum Sein“ ist als eBook in diversen Onlinestores erhältlich oder steht Dir im Mitgliederbereich als gratis Download zur Verfügung.

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