Die letz­ten Mona­te hat­te ich mich gedank­lich mit dem Neu­be­ginn beschäf­tigt. Ich hat­te mich auf die­sen Tag und die­se Situa­ti­on vor­be­rei­tet und auf die­ses Ereig­nis ein­ge­schwun­gen. Doch nun galt es, mei­ne Gedan­ken in die Tat umzu­set­zen. Daher ging ich in mich und stell­te mir wie­der die Frage:

Was will ich?

Und die Ant­wort auf die­se Fra­ge lautete:

Ich will ein Buch über die Lie­be schreiben!

Die­ser Wunsch war nach wie vor tief in mei­nem Her­zen ver­an­kert. Das Vor­ha­ben lös­te ein posi­ti­ves Gefühl in mir aus. Dank mei­ner Ägyp­ten­rei­se wuss­te ich, dass ich mei­nem Gefühl ver­trau­en kann.

Und so soll­te es gesche­hen. Ich mach­te die­sen Gedan­ken zu einem Teil mei­nes Lebens. Ich ließ ihn zu. Ich schenk­te ihm mei­ne vol­le Auf­merk­sam­keit. Dabei nahm der Gedan­ke immer mehr Platz in mei­nem Leben ein. Er dehn­te sich aus.

Heu­te weiß ich, was ich durch die­sen Pro­zess ler­nen konn­te. Ich lern­te, Zie­le für mein Leben zu defi­nie­ren und eine Situa­ti­on aus meh­re­ren Per­spek­ti­ven zu betrach­ten. Ich lern­te außer­dem, an mein Vor­ha­ben zu glau­ben. Heu­te erin­nern mich fol­gen­de Wor­te an die­se Zeit:

Ich hal­te an mei­nem Ziel fest.

Die­se Wor­te waren damals enorm wich­tig für mich. Denn sie gaben mir den not­wen­di­gen Halt. Sie schenk­ten mir die Sicher­heit, das Rich­ti­ge zu tun. Aus die­sen Wor­ten schöpf­te ich schließ­lich mei­ne Kraft, um das Buch­vor­ha­ben zu ver­wirk­li­chen. Und so begann ich, mein Ziel zu defi­nie­ren. Ich stell­te mir fol­gen­de Fragen:

Was will ich mit dem Buch errei­chen?
Wovon soll das Buch han­deln?
Wie soll das Buch geschrie­ben sein?
Wel­che Erzähl­form wäh­le ich?
Was will ich mit dem Buch bezwecken? 

All die­se Fra­gen gin­gen mir durch den Kopf. Und ich schrieb fol­gen­de Ant­wor­ten nieder:

Ich will in die­sem Buch das Zusam­men­spiel zwi­schen Gedan­ken, Wor­ten und Taten abbilden!

Ich will den Begriff „voll­kom­me­ne Lie­be“ anhand mei­ner Geschich­te erklären!

Ich will, dass die­ses Buch zum Nach­den­ken anregt!

Ich will, dass die­ses Buch in sei­ner Art und Wei­se ein­zig­ar­tig ist!

Ich will, dass die­ses Buch von Men­schen für Men­schen geschrie­ben ist!

Ich will, dass die­ses Buch all­um­fas­send ist!

All die­se Gedan­ken kamen mir in den Sinn. Und ich woll­te sie alle in mei­nem Buch rea­li­sie­ren. Nun war es mei­ne Auf­ga­be, die­se Gedan­ken in die rich­ti­gen Wor­te zu klei­den. Mir wur­de bewusst, dass ich den Inhalt in beson­de­rer Wei­se gestal­ten musste.

Doch bevor ich eine Ent­schei­dung tref­fen konn­te, woll­te ich die Unge­reimt­hei­ten besei­ti­gen. Denn nur so war es mir mög­lich, eine wei­se Ent­schei­dung zu tref­fen. Im nächs­ten Schritt mach­te ich mir Gedan­ken über den Inhalt des Buches. Dabei kris­tal­li­sier­ten sich fünf Kapi­tel heraus.

Tat­säch­lich gibt es nun fünf Kapi­teln. Jedes kann für sich allei­ne ste­hen und trägt sei­nen Teil zum Gesam­ten bei. Das war mir wich­tig, als ich das Buch schrieb. Ich habe ver­sucht, ihm einen tie­fer­ge­hen­den Sinn zu geben. Daher möch­te ich, dass du dir an die­ser Stel­le Gedan­ken zu fol­gen­den Fra­gen machst:

Was erkennst du im Kapi­tel „Vor-Wort“?
Was erkennst du im Kapi­tel „Sicht-Wei­se“?
Was erkennst du im Kapi­tel „Voll­kom­me­ne Lie­be“?
Was erkennst du im Kapi­tel „Sein – Haben – Sein“?
Was erkennst du im Kapi­tel „Das Leben leben“?
Was erkennst du in den Schrift­schnit­ten?
Was nimmst du für dein Leben mit?
Was ist für dich der Sinn die­ses Buches?

Gehe in dich und den­ke in Ruhe über die­se Fra­gen nach. Las­se dei­nen Gedan­ken frei­en Lauf und nimm dir für die Beant­wor­tung so viel Zeit, wie du brauchst. Sei dabei ehr­lich zu dir SELBST.

Wenn sich aus einer Fra­ge wei­te­re erge­ben, dann hal­te die­se eben­falls in dei­nem Tage­buch fest. Du wirst auf alles eine Ant­wort bekom­men, die du dir schließ­lich SELBST geben wirst.

Mit all die­sen Fra­gen setz­te ich mich aus­ein­an­der. Aus mei­ner Ver­gan­gen­heit wuss­te ich jedoch, dass mich zu vie­le davon von mei­nem Ziel abbrin­gen und ver­un­si­chern wür­den. Daher muss­te ich einen Weg fin­den, wie ich mich vor zu vie­len Fra­gen schüt­zen konnte.

In der Abgren­zung sah ich die Lösung. Denn ich wuss­te aus der Ver­gan­gen­heit, dass die­se Pro­ble­me ein­tre­ten wür­den. Jeder Mensch hat sei­ne eige­ne Sicht der Din­ge. Die Fra­ge war nur, wie ich mit den Wor­ten und Mei­nun­gen aus mei­nem nähe­ren Umfeld umging.

Schen­ke ich den Wor­ten zu viel Beach­tung, lau­fe ich Gefahr, dass ich mein eige­nes Vor­ha­ben aus den Augen ver­lie­re. Dann wäre mein Pro­jekt gefähr­det. Schen­ke ich hin­ge­gen den Wor­ten von außen zu wenig Bedeu­tung, so lau­fe ich Gefahr, wesent­li­che Punk­te für mein Pro­jekt zu über­hö­ren. So begriff ich den fol­gen­den Leitsatz:

Alles mit Maß und Ziel

 

Für mich war wich­tig zu erken­nen, wel­che Wor­te wel­che Bedeu­tung für mein Vor­ha­ben dar­stell­ten. Han­del­te es sich um kon­struk­ti­ve oder destruk­ti­ve Aus­sa­gen? Die­sen Unter­schied muss­te ich ler­nen, zu erken­nen. Daher sand­te ich die­sen Gedan­ken aus:

Ich will den Unter­schied erkennen!

Und so soll­te es sein. Behilf­lich war mir dabei der fol­gen­der Leitsatz:

Weni­ger ist mehr

 

Dank die­ser Aus­sa­ge betrach­te­te ich jeden Satz für sich allei­ne und schenk­te jedem gleich viel Auf­merk­sam­keit. Ich behan­del­te jeden Satz gleich. So über­prüf­te ich sorg­fäl­tig, wel­che Bedeu­tung die Wor­te für mein Leben hat­ten. Dank die­ser Vor­ge­hens­wei­se fiel es mir leicht, die kon­struk­ti­ven Wor­te von den destruk­ti­ven zu unterscheiden.

So lern­te ich den Umgang mit fol­gen­den Wor­ten ken­nen: Ein Buch schreibt man neben­bei! Das Buch ist unin­ter­es­sant für ande­re! Das Buch ist ein Schwach­sinn! Das Buch ist nur für dich! All die­se Sät­ze hät­ten mich frü­her beun­ru­higt und von mei­nem Vor­ha­ben abge­bracht. Doch in die­sem Moment konn­te ich sagen:

Ich ken­ne mei­ne Grenzen.

Es war wich­tig, mei­ne Gren­zen zu ken­nen. So war es leicht für mich, zu unter­schei­den, ob es sich um mei­ne Pro­ble­me oder um die mei­nes Umfel­des han­del­te. Ängs­te woll­te ich bewusst ver­mei­den, denn ich wuss­te, dass sie mein Vor­ha­ben zum Still­stand brin­gen würden.

Heu­te weiß ich, dass Ängs­te hem­men. Sie hin­dern mich am Fort­kom­men. Ich muss­te einen Weg fin­den, wie ich mit ihnen umge­hen konn­te. So sand­te ich den Gedan­ken aus:

Ich will mei­ne Ängs­te besiegen!

Und so soll­te es gesche­hen. Ich lern­te das Wech­sel­spiel zwi­schen In-sich-Gehen und Aus-sich-Gehen kennen.

Heu­te weiß ich, wann ich in mich gehen muss. Der Zeit­punkt ist dann gekom­men, wenn ich mer­ke, dass ich den Zustand der Ruhe und Gelas­sen­heit ver­lie­re. Der Ver­lust ist ein Zei­chen für mich, dass ich mich in einem Lern­pro­zess befin­de. Dann sen­de ich fol­gen­den Gedan­ken aus:

Ich will ruhig werden!

Und so soll es gesche­hen. Ich gehe in mich und über­prü­fe sorg­fäl­tig, was mich aus mei­ner Bahn gewor­fen hat. Ken­ne ich den Grund, dann kann ich das nächs­te Mal in einer ähn­li­chen Situa­ti­on anders reagie­ren. Ist mir hin­ge­gen der Grund nicht bewusst, dann wer­de ich in einer ähn­li­chen Lage wie­der emo­tio­nal reagie­ren. Heu­te ken­ne ich die Bedeu­tung des Leitsatzes:

Auf eine Akti­on folgt eine Reaktion

 

Daher ist es aus mei­ner Sicht wich­tig, dass ich mir Din­ge bewusst mache. Ich muss über mich SELBST Bescheid wis­sen. Nur dann kann ich auch bewuss­te Hand­lun­gen vor­neh­men. Des­we­gen gehe ich erst dann aus mir her­aus, wenn ich fol­gen­de Wor­te von mir sagen kann:

Ich bin ruhig und gelassen.

Die­se Wor­te sind ein Zei­chen für mich, dass ich in mei­ner Mit­te bin. Ist das der Fall, bin ich auch in der Lage, wei­se und wohl durch­dach­te Ent­schei­dun­gen zu tref­fen. Und so han­del­te ich auch bei mei­nem Buch­pro­jekt. Erst als ich alles durch­dacht hat­te, konn­te ich sagen:

Ich tref­fe eine Entscheidung.

Und die Ent­schei­dung lau­te­te: Ich schrei­be das Buch! Ganz egal was pas­siert. Ich gehe den Weg vom Anfang bis zum Ende. Ich ver­traue dabei in die Kraft Got­tes sowie in mei­ne Fähig­kei­ten. Ich glau­be an das Gute. Die­se Sät­ze spul­te ich täg­lich wie ein Man­tra ab. Aus ihnen schöpf­te ich die Kraft für mein Vorhaben.

Durch mei­ne Gedan­ken schuf ich ein kla­res Bild. Ich visua­li­sier­te sozu­sa­gen mein Ziel und hielt es vor mei­nem geis­ti­gen Auge fest. So mach­te ich mein Vor­ha­ben zu einem fixen Bestand­teil in mei­nem Leben. Danach konn­te ich fol­gen­de Wor­te sagen:

Ich gehe mei­nen Weg.

Ich gehe die­sen Weg bis zum Ende. Denn nur am Ziel sehe ich, was ich tat­säch­lich erreicht habe. Und das woll­te ich wis­sen. Für mich ist die­ses Buch Beweis dafür, dass ich alles im Leben errei­chen kann, was ich mir vor­stel­le. Mit die­sem Pro­jekt möch­te ich mir SELBST bewei­sen, dass der fol­gen­de Leit­satz Gül­tig­keit in mei­nem Leben hat:

Alles, was ich mir vor­stel­le, wird wahr

 

Am Anfang erschuf ich das Buch in mei­nen Gedan­ken. Durch das Nach­den­ken tauch­te ich immer tie­fer in die Mate­rie ein. Ich erkann­te einen Weg, wie ich mein Vor­ha­ben in die Tat umset­zen konn­te. Ein Bild begann sich, zu for­men. Dabei begriff ich den fol­gen­den Leitsatz:

Der Geist formt die Materie

 

Dann wur­de ich SELBST aktiv. Ich begann, mei­ne Gedan­ken nie­der­zu­schrei­ben. Und mit jeder Zei­le, die ich zu Papier brach­te, wuchs das Buch. Je öfter ich dar­an arbei­te­te, des­to rascher ent­wi­ckel­te und ver­bes­ser­te sich mein Schreib­stil. So lern­te ich, auch den fol­gen­den Leit­satz zu begreifen:

Übung macht den Meister

 

Durch das häu­fi­ge Schrei­ben ent­wi­ckel­te sich mei­ne per­sön­li­che Her­an­ge­hens­wei­se und die Art, wie ich mei­ne Wor­te for­mu­lier­te. Dabei sand­te ich fol­gen­den Gedan­ken aus:

Ich will einen Stil ent­wi­ckeln, der ein­zig­ar­tig ist!

Und so soll­te es gesche­hen. War mein Stil anfäng­lich ganz anders, bil­de­te sich der, den du jetzt liest, erst über Mona­te her­aus. Das Buch wuchs aller­dings lang­sa­mer, als geplant. Denn mein Gedan­ke lau­te­te damals folgendermaßen:

Ich will das Buch inner­halb eines Jah­res schreiben!

Das war mein Plan. Ich begann mit dem Schrei­ben am 8. März 2012 und leg­te die Fer­tig­stel­lung auf den 6. April 2013. Solan­ge gab ich mir Zeit, an dem Buch zu arbeiten.

Nach­dem sich aller­dings mein Stil erst beim Schrei­ben ent­wi­ckel­te, muss­te ich am Ende das gesam­te Buch über­ar­bei­ten. Vor die­ser Arbeit und die­sem Auf­wand hat­te mich Mat­thi­as, den ich auf einer Par­ty ken­nen­lern­te, gewarnt. Er lek­to­rier­te das ers­te Kapi­tel. Sei­ne Tipps arbei­te­te ich in das Buch mit ein. Dank ihm begriff ich den fol­gen­den Leitsatz:

Ich wer­de es erst wis­sen, wenn ich ange­kom­men bin

 

Erst, als ich mit dem Pro­zess der Über­ar­bei­tung fer­tig war, wuss­te ich, wie viel Auf­wand tat­säch­lich hin­ter dem Schrei­ben eines Buches steckt. Das Posi­ti­ve an der Sache ist, dass jedes wei­te­re Werk weni­ger Zeit in Anspruch neh­men wird. Denn mei­nen Schreib­stil habe ich gefun­den. Ihn behal­te ich bei. So kann ich selbst­be­wusst fol­gen­de Wor­te sagen:

Ich weiß es. 

Mit all die­sen Pro­zes­sen muss­te ich mich erst ver­traut machen und sie mir aneig­nen. Dafür brauch­te ich viel Ruhe und Geduld. Nur durch das akti­ve Tun ent­wi­ckel­te ich mich wei­ter. So wur­de aus dem anfäng­li­chen Pro­bie­ren Rou­ti­ne. Heu­te ken­ne ich das Vor­ge­hen. An die­se Ent­wick­lung erin­nert mich der fol­gen­de Leitsatz:

Fleiß hat sei­nen Preis

 

Und so wur­de mir Fol­gen­des bewusst: Je inten­si­ver ich das Vor­ha­ben durch­den­ke, des­to mehr Men­schen fin­den Gefal­len dar­an. Davon bin ich über­zeugt. So kön­nen sich vie­le mit mei­ner Geschich­te iden­ti­fi­zie­ren und wer­den auf­grund des­sen Par­al­le­len zu ihrem eige­nen Leben erkennen.

Genau­so war es gedacht. Mei­ne Geschich­te soll dich dabei unter­stüt­zen, dein Leben SELBST zu meis­tern. Die Macht trägst du in dir. Du musst nur an dich glau­ben. Ver­lierst du den Glau­ben, dann schla­ge in die­sem Buch nach. Es soll dir dabei hel­fen, zurück auf dei­nen Weg zu finden.

Genau die­se Vor­ge­hens­wei­se wähl­te ich eben­so für mich. Auch ich benö­tig­te gedank­li­che Kon­struk­te, damit ich an mei­nem Ziel fest­hal­ten konn­te. So erschuf ich unter ande­rem den Autoren­na­men Myra Fall. Wie du bereits weißt, war die­ses Kon­strukt enorm wich­tig für mich. Denn es schüt­ze mich vor den Wor­ten: Das musst du anders sagen!

Die­se Wor­te hat­te ich immer wie­der in mei­ner Kind­heit gehört. Sie waren aus­schlag­ge­bend dafür, war­um ich Sät­ze immer wie­der aufs Neue for­mu­lier­te. Zumin­dest tat ich das als Per­son Micha­el Franek. Unter dem Pseud­onym Myra Fall fühl­te ich mich sicher. Denn ich hat­te das Pseud­onym fol­gen­der­ma­ßen definiert:

Ich will, dass Myra Fall alles schrei­ben kann, was er denkt!

So erschuf ich ein gedank­li­ches Kon­strukt, das mich vor den Wor­ten beschütz­te. Jeder Mensch kann sich so auf eine spie­le­ri­sche Art und Wei­se pro­gram­mie­ren. Denn jeder erschafft sich durch sei­ne Gedan­ken sei­ne Welt. So kann ich heu­te selbst­be­wusst fol­gen­de Wor­te sagen:

Ich bin Schöp­fer mei­ner Welt.

Für den Fall, dass mich wäh­rend mei­nes Vor­ha­bens Angst über­mannt, erschuf ich eben­falls ein Gedan­ken­kon­strukt. Auch das war wich­tig für mich. Denn die Reak­ti­on mei­ner Eltern war mir bekannt. Ich wuss­te, dass sie ihre Ängs­te auf mich über­tra­gen wür­den. Daher ent­wi­ckel­te ich ein Kraft­lied und defi­nier­te es so:

Das Lied soll mir Kraft geben!

Das Lied soll mir die Angst nehmen!

Das Lied soll mich beruhigen!

Das Lied soll mich zu mei­ner Mit­te führen!

Das Lied soll mir Ver­trau­en geben!

Das Lied soll mir Mut machen!

Das Lied soll mein per­sön­li­cher Weg­be­glei­ter sein!

Durch die­se Defi­ni­ti­on ent­stand schließ­lich fol­gen­de Textzeile:

And I said: Stay – through the rain.
Watch the love – call my name!
Stay, stay this way – this way.
And I said: Stay – through the rain.
I love – that way.
Stay, stay this way – this way.

Die­se Zei­len sang ich rauf und run­ter. Durch das stän­di­ge Wie­der­ho­len stell­te ich einen Tran­ce­zu­stand her. Dadurch ent­stand in mir das Gefühl der Ruhe und Gelas­sen­heit. Danach war ich wie­der in der Lage, einen Schritt nach dem ande­ren zu machen. Ich konn­te von mir fol­gen­de Wor­te sagen:

Ich bin ruhig und gelassen.

Die­se ein­fa­chen Metho­den ent­wi­ckel­te ich für mein Vor­ha­ben. Vie­le davon habe ich mir ein­fach von mei­nen Mit­men­schen abge­schaut und auf mein Leben abge­stimmt. Heu­te weiß ich, dass die­se Metho­den funk­tio­nie­ren. Denn ich glau­be fel­sen­fest daran.

Genau­so habe ich mein Werk unter einem bestimm­ten Stern geschrie­ben und ihm damit eine ganz spe­zi­el­le Mys­tik mit­ge­ge­ben. Ich ver­fass­te die­ses Buch unter dem guten Stern der Zahl Sie­ben. Es han­delt sich dabei um mei­ne Lieb­lings­zahl, gefolgt von der Drei. Die­se bei­den Zah­len hat­ten bereits in mei­ner Kind­heit einen gro­ßen Stellenwert.

Doch damals war mir nicht bewusst, war­um ich gera­de eine Vor­lie­be zu die­sen bei­den Zah­len ent­wi­ckelt habe. Heu­te ist mir der Grund bekannt. Im Kapi­tel Nume­ro­lo­gie habe ich dir eine Ein­füh­rung über die mys­ti­sche Welt der Zah­len gege­ben. Jetzt kom­me ich erneut auf die Nume­ro­lo­gie zu sprechen.

Das Buch habe ich auf die Zahl Sie­ben aus­ge­legt. Betrach­te den Namen Myra Fall und den Buch­ti­tel „Der Weg zum Sein.“ Betrach­te den ers­ten Band „Der ver­ges­se­ne Weg zur voll­kom­me­nen Lie­be“ und des­sen Anfangs­da­tum. Betrach­te das Datum für die Fer­tig­stel­lung und das Erscheinungsdatum.

Alles in die­sem Werk ist auf die Zahl Sie­ben aus­ge­legt. Das ist mei­ne Zahl, mein per­sön­li­cher Fin­ger­ab­druck. Ich habe dem Buch bewusst die­se Schwin­gung mit­ge­ge­ben. Am Ende soll die Buch­tri­lo­gie unter der Zahl 777 geschrie­ben sein. Die Bedeu­tung die­ser Zahl steht für die gött­li­che Vollkommenheit.

Am Ende der Tri­lo­gie „Der Weg zum Sein“ sollst du die Voll­kom­men­heit erlangt haben. Das ist mein Anlie­gen. Mein Wunsch ist es, dass du ein fried­vol­les Leben hier auf Erden füh­ren kannst – frei von Stress, in Ruhe, Frie­den und Har­mo­nie. Mein Wunsch ist, dass du fol­gen­de Wor­te von dir sagen kannst:   

Ich bin vollkommen.

Denn jeder Mensch ist voll­kom­men, auf sei­ne Art und Wei­se. Die­se Erkennt­nis erlang­te ich wäh­rend des Schrei­bens. Mir wur­de außer­dem bewusst, wel­che Kraft mei­ne Wor­te haben. Und die woll­te ich anhand einer Nach­richt an Bir­git überprüfen.

Mein Expe­ri­ment sah so aus: Ich schrieb Bir­git einen Brief mit all mei­nen Wün­schen und Beden­ken. Ich war gespannt, ob sich mei­ne Wor­te in die Rea­li­tät umset­zen wür­den. Daher schrieb ich Bir­git vor mei­ner zwei­ten Rei­se nach Mün­chen fol­gen­den Brief:

Lie­be Birgit.

Wie geht es dir? Ich habe das Gefühl, dass wir uns immer wei­ter von­ein­an­der ent­fer­nen. Egal was ich tue, jede mei­ner Hand­lun­gen bleibt unbe­ant­wor­tet. Dabei will ich nur einen ver­nünf­ti­gen Umgang und freund­li­chen Kontakt.

Ich fin­de, dass wir über alles reden kön­nen und eine Aus­gren­zung unnö­tig ist. Mir ist bewusst, dass jeder für sich ent­schei­det, wel­chen Men­schen er in sein Leben lässt. Doch war­um ver­stößt du mich? Ich den­ke, es gibt für jede Situa­ti­on eine Lösung. Die­se soll­ten wir gemein­sam erarbeiten.

Du hast mich damals vor voll­ende­te Tat­sa­chen gestellt. Ich akzep­tier­te dei­ne Ent­schei­dung. Ich ließ dich gehen und in Frie­den zie­hen. Doch was pas­siert, wenn ich dich auf der Stra­ße sehe? Oder in einer U‑Bahn? Darf ich dich dann grü­ßen? Wie soll ich mich dir gegen­über verhalten?

Wenn ich dich bewusst igno­rie­re, dann wür­de das für mich einer Ver­leug­nung gleich­kom­men. Das möch­te in auf kei­nen Fall. Ich will dich grü­ßen dür­fen. Ich will frei von Angst sein. Ich will das Gefühl haben, von dir akzep­tiert zu werden.

Ich wün­sche dir einen Tag ganz nach dei­ner Vorstellung.

Alles Lie­be, Michi

Ich schick­te Bir­git die­sen Brief, in der Hoff­nung, eine Ant­wort zu erhal­ten. Doch die Fra­gen soll­ten wei­ter unbe­ant­wor­tet blei­ben. Und so setz­te ich mein Buch­pro­jekt fort. Ab und zu ging das Schrei­ben bes­ser vor­an, dann wie­der­um stock­te der Ent­ste­hungs­pro­zess. Je nach­dem, wie ich mich gera­de fühl­te. An die­ser Stel­le ersu­che ich dich, dir fol­gen­de Gedan­ken zu machen:

Was ver­stehst du unter Aus­gren­zen?
Was ver­stehst du unter Ver­leug­nen?
Wie wich­tig ist dir Ver­ständ­nis zu schaf­fen?
Wie ist dei­ne Denk­wei­se?
Legst du dein Augen­merk nur auf eine Sei­te?
Oder betrach­test du bei­de Seiten?

Gehe in dich und den­ke in Ruhe über die­se Fra­gen nach. Las­se dei­nen Gedan­ken frei­en Lauf und nimm dir für die Beant­wor­tung so viel Zeit, wie du brauchst. Sei dabei ehr­lich zu dir SELBST.

Wenn sich aus einer Fra­ge wei­te­re erge­ben, dann hal­te die­se eben­falls in dei­nem Tage­buch fest. Du wirst auf alles eine Ant­wort bekom­men, die du dir schließ­lich SELBST geben wirst.

Lang­sam begann ich, mich an mein neu­es Leben zu gewöh­nen. Mitt­ler­wei­le hat­te ich aus­rei­chend Stra­te­gien ent­wi­ckelt, die mich vor einem früh­zei­ti­gen Schei­tern bewah­ren soll­ten. Sie waren per­fekt für mein Leben. Zum ers­ten Mal seit lan­gem fühl­te ich mich frei. Ich konn­te fol­gen­de Wor­te sagen:

Ich lie­be das Leben.

Denn ich fühl­te mich sicher, in dem was ich tat. Obwohl für mich unge­wiss war, was die Zukunft brin­gen soll­te, trug ich ein unend­li­ches Ver­trau­en in mir. Ich ver­trau­te mir SELBST. Ich ver­trau­te Gott. Ich ver­trau­te mei­nen Mit­men­schen. Und auf jeden Schritt, den ich für mein Buch­vor­ha­ben tat, war ich stolz. Ich konn­te fol­gen­de Wor­te sagen:

Ich fol­ge mei­ner Berufung.

Die­se Wor­te waren Bal­sam für mei­ne See­le. Zum ers­ten Mal in mei­nem Leben fühl­te ich mich frei. Und so beschloss ich, eine wei­te­re Rei­se anzu­tre­ten. Die Rei­se soll­te mich aber­mals nach Mün­chen füh­ren. Dort wur­de mir das Zusam­men­spiel zwi­schen Gedan­ken, Wor­ten und Taten noch deut­li­cher bewusst.

Ende Leseprobe 5

Hat Dir der Auszug gefallen und hast Du Lust auf weitere Leseproben bekommen?

Leseprobe 1

Über Myra Fall

Leseprobe 2

Vor-Wort

Leseprobe 3

Sicht­wei­se-Jugend

Leseprobe 4

Der Tag der Trennung

Leseprobe 6

Das Leben leben

Trilogie

Teil 1

Der ers­te Teil „Der ver­ges­se­ne Weg zur voll­kom­me­nen Lie­be“ aus der Tri­lo­gie der Weg zum Sein“ ist als eBook in diver­sen Onlines­to­res erhält­lich oder steht Dir im Mit­glie­der­be­reich als gra­tis Down­load zur Verfügung.

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